Je näher er dieser Stelle kommt, desto nervöser wird er. Er findet vieles aus seiner Zeit in diesem alten Text, darum fühlte er sich erst so angezogen. Und er hat eingewilligt, ihn zu lesen. Da ist das Gefühl, in eine falsche Richtung zu gehen. Da ist das Hin und Her: Soll man sich ängstigen, soll man es beschwichtigen? Da sind die Meldungen von fernen Katastrophen. Aber hat das Folgen bis zu uns? Weiterlesen
Schlagwortarchiv für: Artenvielfalt
Weltprobleme – und nichts geschieht
Mit einem Mann im Zug bin ich kürzlich ins Gespräch gekommen. „Es kommt mir vor wie damals“, sagte er und wies auf ein Buch, in dem er las. „Grosse Erklärungen und nichts geschieht.“ Auf meinen fragenden Blick hin meinte er: „Im letzten Weltkrieg haben Frankreich und England den Nazis den Krieg erklärt, aber nichts geschah. Es ging acht Monate, bis diese Länder etwas unternahmen und in den Kampf eingriffen. Das hiess damals „drôle de guerre“, seltsamer Krieg. Und so ähnlich ist es auch heute“, sagte er: „So viele drängende Zeitprobleme, und nichts geschieht.“ Weiterlesen
Wer ist schuld am Artensterben, an der Klimakrise? Sicher nicht die Generation, die jetzt geboren wird. Sind wir es also, die Älteren? Oder sind es unsere Vorfahren? Weiterlesen
Gottfried Keller über unser Verhältnis zur Natur
Gottfried Keller (1819 – 1890), der dieses Jahr seinen 200. Geburtstag feiern könnte, schreibt im Alter ein Gedicht über Spinnen. Es wird ihm zu einem Bild für unser Verhältnis zur Natur. Weiterlesen
Wie kann ich mich in meinem Glauben vergewissern, dass Gott die Welt in Händen hält, wenn wir diese Welt aktiv zerstören? – Das ist das Thema einer theologischen Untersuchung.
Die Arbeit ist als „Download“ abrufbar. Hier der Anfang:
Am Anfang dieser Arbeit steht eine missglückte Predigt. Ich wollte die Beunruhigung angesichts einer weltweiten Zerstörung der Lebensgrundlagen aufgreifen und im Licht des Evangeliums nach einer Antwort suchen. Weiterlesen
Ich möchte ein Gedanken-Experiment machen. Versuchen wir, uns eine Welt vorzustellen ohne Tiere: keine Fische, keine Vögel, die Wälder und Wiesen leer. –
Wir sehen: ohne Tiere müssten wir verhungern, auch die Pflanzennahrung würde uns fehlen. Wir würden auch emotionell verhungern. Kein Wunder, erzählt die Bibel, dass es keine Welt gibt ohne Tiere. Mensch und Tier haben ein gemeinsames Schicksal, sie werden miteinander gerettet oder gehen miteinander verloren. Das macht uns nachdenklich für unseren Umgang mit der Natur. Weiterlesen
