Gestern Abend vor dem Fernsehgerät bin ich zwei Mal erschrocken. Und ich habe mich noch nicht wieder beruhigt. Es wird vielen so gehen, die das gesehen haben. So wird der Abend wohl etwas bewegen. Man kann darüber nicht einfach schlafen gehen. Weiterlesen

Wenn ich vor das Haus gehe, ist es, wie wenn ich die Hand in den Backofen halte. Seit Mitte Juni löst eine Hitzewelle die andere ab, seit zwei Monaten ohne Unterbruch. Wann gibt das politische System ein Zeichen das es die Situation wahrnimmt? Wann zeigt es, dass es reagiert und den einzelnen nicht allein lässt? Wann hört es auf, zu beschwichtigen und hinauszuschieben: «In Zukunft könnten solche Lagen wegen des Klimawandels häufiger werden.» Das ist das Maximum an Besorgnis, was man hört. Weiterlesen

Damals wollte ich nur noch widerlich und unnütz sein – als Gegenkraft zu dem „Braven Kind, das ich war. Dieses will sich die Anerkennung anderer Menschen holen, indem es ihre Erwartungen errät und vorauseilend befolgt. Widerlich sein zu können, das war eine Qualität, die mir fehlte. Wie bewundernswürdig ruht ein Mensch in sich selbst, der sich um die Meinung der andern nicht kümmert! Unnütz sein zu können, dazu musste man schon das Selbstwertgefühl eines Königs haben oder die Selbstverständlichkeit einer Katze. Weiterlesen

Wenn es die Schweiz nicht schon gäbe, warum müsste man sie gründen? – Wegen des Übergangs über die Alpen! So fällt mir zuerst ein. Ein Gebirgsübergang mitten in Europa müsste offen sein und neutral verwaltet, damit keiner von einer Passage ausgeschlossen wäre. Dann gäbe es keinen Grund, diesen Übergang zu besetzen und für andere unpassierbar zu machen. Das wird mir heute schlagend bewusst, wo die Strasse von Hormus durch Kriegsparteien gesperrt ist, was Schockwellen durch die internationale Wirtschaft treibt. Weiterlesen

Als ich einmal völlig angestanden war, als ich nichts mehr wusste, haben mir drei Sätze geholfen, auf den Tag zuzugehen. Weiterlesen

«Wie verhalte ich mich bei einem Waldbrand?» So heisst es in einer Nachrichtensendung aus der jüngsten Hitzeperiode. Das Leben ist seltsam geworden in unseren Breiten. Vieles ist uns näher gerückt, was wir früher mit fernen Ländern verbanden. Die Wiesen in unserem grünen Land sind dürr und braun geworden. Die Landschaft verändert sich. Weiterlesen

Die Liebe, das ist eine völlig neue, alte Sehweise. Ja, es ist nichts Kompliziertes, Unentdecktes es ist altbekannt und doch fern und scheinbar verloren. Die Liebe –  das ist das Neue, Uralte, Überraschende – ist die Rückkehr in den Geheimnisstand der Kindheit, die das Leben deshalb als „geheimnisvoll“ erlebt, weil sie in Erwartung lebt, weil sie der Zukunft, dem Begegnenden, etwas zutraut, weil sie Vertrauen hat und mehr als das: positive Erwartung! Weiterlesen

«Die Hitzephase endete mit einem Knall», so ähnlich haben wir es vor einigen Jahren erlebt. Jetzt erwarten wir etwas Ähnliches. Es soll zwar keine Gewitter-Zellen und darum Tornados geben, aber Starkregen ist angesagt. Weiterlesen

Wie kann ich mich in meinem Glauben vergewissern, dass Gott die Welt in Händen hält, wenn wir diese Welt aktiv zerstören? – Das ist das Thema einer theologischen Untersuchung.
Die Arbeit ist als „Download“ abrufbar. Hier der Anfang:

Am Anfang dieser Arbeit steht eine missglückte Predigt. Ich wollte die Beunruhigung angesichts einer weltweiten Zerstörung der Lebensgrundlagen aufgreifen und im Licht des Evangeliums nach einer Antwort suchen. Weiterlesen

Vor einigen Jahren kam ein neuer Begriff auf: ekklesiogene Neurose. Das meint eine Krankheit, hervorgerufen durch falsche Frömmigkeit. Und es weckt die Frage: Ist mein Glaube gesund oder krank? Weiterlesen