Die Liebe, das ist eine völlig neue, alte Sehweise. Ja, es ist nichts Kompliziertes, Unentdecktes es ist altbekannt und doch fern und scheinbar verloren. Die Liebe – das ist das Neue, Uralte, Überraschende – ist die Rückkehr in den Geheimnisstand der Kindheit, die das Leben deshalb als „geheimnisvoll“ erlebt, weil sie in Erwartung lebt, weil sie der Zukunft, dem Begegnenden, etwas zutraut, weil sie Vertrauen hat und mehr als das: positive Erwartung! Weiterlesen
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„Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“
Sieben Worte hat Christus am Kreuz noch gesprochen. Weiterlesen
Was in der Luft liegt, sind nicht nur die geopolitischen Umwälzungen in Europa, USA und Asien. Als Satellit der USA im Nahen Osten hat auch Israel daran teil, auch dank eigener militärischer Erfolge, die allerdings waffentechnisch und finanziell von den USA und Europa unterstützt sind. Es stellt eine technologisch singuläre Macht in der Region dar, symbolisch zusammengefasst in der Verfügung über Atomwaffen. Mit der atomaren Aufrüstung des Irans ist diese Überlegenheit in Frage gestellt worden. Weiterlesen
Was ich erlebe, muss ich als „Versuchung“ nehmen, statt den Mut sinken zu lassen. Es ist eine Herausforderung, die man annehmen kann. Da es hinterrücks erfolgt, fühle ich mich passiv-leidend. Ich muss zur Aktivität finden. Die Passion zu meditieren reicht nicht, um es aufzuarbeiten. Weiterlesen
Da möchte ich nicht mehr dabei sein, wenn der Streit losgeht, wer denn schuld sei an dem Unglück, das uns trifft. Mit einer Fingerbewegung gerate ich mittenhinein in eine solche Auseinandersetzung, über Sylvester/Neujahr habe ich den Finger in die Bibel gesteckt, ob ich einen Vers finde, den ich zum neuen Jahr meditieren könnte. Es mag ein Überrest des alten Orakel-Glaubens sein. Weiterlesen
Man könnte sagen, Segen sei eine Erfahrung, die das biblische Volk macht im gelobten Land. Dort regnet es, alles gedeiht, die Scheunen und Kasten füllen sich. Aber nein, Segen ist eine Erfahrung in der Wüste. Segen kommt erstmals zum Volk, als sie in der Wüste sind, als sie abweichen vom Weg, als sie Angst haben, sich zu verlieren, als sie von Gott abfallen indem sie sprechen: «Ist Gott in unserer Mitte oder nicht?» Sie verzweifeln an ihrem Weg. Da schenkt ihnen Gott den Segen. So hat Segen auch etwas Kontrafaktisches: auch wo alle Bedingungen zu fehlen scheinen, kann Gott seinen Segen schenken und einen Anfang machen. Weiterlesen
Oft liegen wir mit uns überquer. Haben uns anders verhalten, als gewollt. Haben nicht erreicht, was wir uns vorgenommen hatten. Haben etwas falsch gemacht. Wir lehnen uns selber ab. Weiterlesen
Die Zeit zwischen den Jahren hat einen eigenen Sinn. Sie ist nicht nur Zwischenzeit, sie ist gefüllt mit … Ja, womit? Wenn ich sie nütze, gelingt mir der Start ins neue Jahr besser. Weiterlesen
Zurück aus den Ferien. Ich habe die Fotos gesehen, die von mir gemacht wurden: Ich bin erschrocken. Ich hatte Mühe, das anzusehen. Es fiel mir schwer, den als «ich» wahrzunehmen, der da zu sehen war. So down in den Ferien, so bitter der Zug um den Mund, so traurig das Gesicht. Ich erschrak, als ich mich sah. Weiterlesen
In der Vergangenheit sprach man viel von „Schlüsselgewalt“ und man hat Machtansprüche davon abgeleitet. (Dass die Kirche vergeben kann oder nicht vergeben, dass sie die Tür zum Paradies aufschliessen kann oder nicht.) Weiterlesen
