Schlagwortarchiv für: Nachfolge

Bevor sich die Erinnerung verflüchtigt und alle Dinge sich ins Dingsda-Land zurückziehen, gehe ich nochmal durch meinen Garten. Da gibt es Kartoffeln, Sellerie und Karotten. Und diese kleinen Blümchen, die eingewandert sind. Wie heissen sie noch gleich? Weiterlesen

Wovon soll man reden, wenn man von Vergebung redet? Das Problem ist eher, wovon soll man nicht reden. Denn wenn man sich mit der Sache beschäftigt, sieht man: es gibt kaum etwas, das nicht damit zu tun hat. Weiterlesen

Ich habe die Wiese mit der Sense gemäht – und keine Kraft mehr in den Händen. Ich hoffe, ich kann schreiben. Bald stelle ich mich für eine neue Stelle vor. Die Phantasie nimmt das beim Mähen auf. War ich nicht oft dabei, wenn Kollegen sich bei uns vorgestellt haben? Da könnte ich doch nachsehen, was so gefragt wird. Ich sollte auch mal lebensklug sein, und nicht einfach alles „auf Gott werfen“ und wie ein Narr in die Zukunft gehen. Weiterlesen

„Herr, siehe, der den du liebhast, ist krank.“ Bei diesem Satz bin ich hängen geblieben. Im Hotel gab es noch eine Bibel im Nachttisch, wie früher. Ich habe darin geblättert. Es war die Geschichte von Lazarus. Sie geht mir nicht mehr aus dem Sinn. Weiterlesen

Die zwei Jünger sind unterwegs. Sie sind auf der Flucht. Und es sind keine kleinen Sorgen, die sie in die Flucht schlagen. Es ist etwas – so schlimm, wie es in einem Leben vielleicht nur einmal vorkommt. Aber es reicht, dass dieses Leben auf immer verletzt wird. Da ist das innerste Geheimnis dieses Lebens angesprochen, der Kern, um den sich Fühlen und Handeln dreht. Die „Küche“, wo die Gefühle gebraut werden. Das bestimmt die Art und Weise, wie dieser Mensch später die Welt wahrnimmt, wie er auf andere Menschen zugeht. Weiterlesen

Ob wir da sind, wenn die gute Nachricht kommt? Ob wir uns umdrehen können? Ob wir ihm entgegen gehen? Weiterlesen

Am Aschermittwoch gabelt sich der Weg. Hier muss ich mich entscheiden. Ich weiss, dass ich zurückbleiben werde. Petrus, mein Namensvetter, macht es vor, und ich bin ihm dankbar. Das ist der weniger anstrengende Weg. Weiterlesen

Gott beruft Menschen. Er braucht Arbeiter für seinen Weinberg. Immer wieder kommen neue dazu. Auch solche, die früher gedacht hatten, mit Gott und Kirche hätten sie nichts am Hut. Aber Gott kommt bei ihnen vorbei. Weiterlesen

Für den Zug nehme ich mir zwei Taschenbücher mit, die sich leicht verstauen lassen. Das eine ist eine Erzählung von Wilhelm Raabe, das andere ein Buch von Karl-Heinz Deschner. Weiterlesen

Wer eine regelmässige Kolumne schreibt, kennt die Situation, dass wieder mal ein Termin für einen Beitrag naht, aber noch kein Thema in Sicht ist, das abgehandelt werden möchte. Und es sollte nicht irgendein Thema sein, sondern ein Thema, das den Schreibenden wirklich beschäftigt, kurz: ein notwendiges Thema. Weiterlesen