Schlagwortarchiv für: Kirchenjahr

Ostern sagt: Christus ist gestorben und auferstanden. Ist damit alles in Ordnung? Ist er nicht zu Unrecht verklagt und hingerichtet worden? Mit Ostern kann der Zyklus der Feiertage nicht abbrechen. Die Himmelfahrt gehört dazu, unbedingt, oder wir müssen auf wesentliche Bedürfnisse unseres Menschseins verzichten. Ein Plädoyer für ein verkanntes Fest. Weiterlesen

Der Löwenzahn blüht gelb im Garten, die Kinder machen Ketten daraus und Armbänder und „verkaufen“ sie auf der Strasse. Ich habe keine Augen dafür. Ich will arbeiten. Ich suche ein Wort, dass es wert ist, aufgeschrieben und gelesen zu werden. Aber ich bin leer. Nach der strengen Arbeitswoche bin ich einfach leer. So mache ich einen Spaziergang. Ob ich unterwegs etwas finde? Weiterlesen

Der Krieg schien ausgerottet, die «Nachkriegs-Generation» hielt das Thema für erledigt. Die Armee wurde abgerüstet, andere Themen setzten sich obenan. Und jetzt – die Lunte wird an einen Brandherd nach dem andern gehalten. Man schwört wieder auf Krieg und Gewalt, obwohl schon deutlich ist, in welche Sackgassen man sich reitet. Weiterlesen

„Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“
Sieben Worte hat Christus am Kreuz noch gesprochen. Weiterlesen

«Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?», so betet Christus am Kreuz. Weiterlesen

Sieben Worte hat Christus am Kreuz noch an uns gerichtet. Das letzte Wort: Es ist vollbracht. Weiterlesen

Sturm kommt auf, ich war kurz draussen. Nach Wetterbericht geht es nochmal tief runter. Nächste Woche beginnt die Karwoche, dann ist Ostern. Die Nachrichten sind disparat, die Welt scheint zerrissen. Bevor noch etwas gelöst ist, werden zwei neue Problem-Felder aufgerissen. Weiterlesen

Wir stehen in einer Zwischenzeit, zwischen dem alten und dem neuen Jahr, zwischen Weihnacht und Dreikönigs-Tag. Das ist die Zeit der zwölf Nächte, die man früher an gewissen Orten die Rau-Nächte nannte. Diese waren sagenumwoben. Man fürchtete sich vor dem Einbrechen dunkler Mächte und wollte sich davor schützen. Der Anbruch der neuen Zeit weckte andererseits grosse Hoffnungen. Die Zukunft ist aber ungewiss, so gab es immer auch das Bedürfnis, mit Orakeln die Zukunft zu befragen und sich Glück zu wünschen. Weiterlesen

Kinder spielen die Weihnachts-Geschichte.
„Ist in dieser Herberge Platz?“ singt die eine Stimme.
„Nein, geh fort!“ singt die andere Stimme.

Alles ist gleich schön ausgestaltet, die Frage und die Antwort,
die Not der Herbergssuchenden und das böse Nein derer, die keinen Platz haben.
Immer wieder, fast lustvoll, kommt das Nein, „geht weiter!“

Alles ist gleichwertig – und das ist richtig.
Es ist ein heiliges Spiel.
Es bringt Gott nicht aus dem Konzept. Er scheitert nicht an dem Nein.

Er hat es in seiner Hand, so klein er ist in seiner Krippe.
Er trägt die Welt in der Hand.
So ist Gott in die Welt gekommen.

Er überwindet auch unser Nein.

 

Aus Notizen 2009
Bild Krippenspiel in Sanok

Früher habe ich mich immer gefragt, was Weihnachten in diesem Jahr für mich bedeutet, bevor ich mich in die Feiern gestürzt habe. Erst danach habe ich all die Feiern für andere Menschen vorbereitet. Weiterlesen