Ich möchte eine Geschichte erzählen. Sie handelt von einem Menschen, der eines Morgens einen Brief erhält. Weiterlesen
Schlagwortarchiv für: Kirchenjahr
Violett und dunkel ist das Kirchenfenster. Es zeigt Bethlehem und den Weihnachtsstern. Da ist die Stadt, wo der Mensch wohnt, darüber der Himmel. Weiterlesen
Was Herodes in der Weihnachtsgeschichte verbrochen hat, weiss jedes Kind. Weniger bekannt ist, was hernach geschah. Weiterlesen
Der Advent liebt unmögliche Geschichten, denn das sind die Geschichten, die Gott gehören. Im Advent geht es um die Probleme, die zu gross sind für uns. Weiterlesen
Wie willst Du erzählen, wenn Du selber nicht hörst?
Wie willst Du andere trösten, wenn du selber ohne Trost bleibst?
Wie willst du Glauben wecken, wenn du selber nicht vertraust?
Die Botschaft von Weihnachten gehört dir nicht. Sie ist dir nur anvertraut. Weiterlesen
In vielen Haushalten mit Kindern hängt er wieder, der Adventskalender. Er ist noch ungeöffnet. 25 Türen hat er, 25 Schritte sind es bis zu Weihnachten. Das weckt die Vorfreude. Was im 25. Törchen erscheint, ist schon bekannt, aber der Weg dazu, das ist noch offen. Das Ziel, auf das alles hinstrebt, das wissen wir schon, aber nicht, was uns auf dem Weg erwartet. Weiterlesen
Am 27. Mai ist das Fest der „Dreifaltigkeit“. Damit ist das Glaubensbekenntnis „voll“. Was meine ich, wenn ich es ausspreche?
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Wenn ich die Welt auf Gott zurückführe, will ich nicht erklären, wie sie entstanden ist. Ich gebe damit einem Glauben Ausdruck, betreibe keine Wissenschaft. Schöpfungsglaube und Naturwissenschaft, das muss sich nicht ausschliessen. Der biblische Schöpfungsbericht ist keine „schlechte Wissenschaft“ und heute wäre sie überholt, weil man es heute besser weiss.
Wenn ich alles auf Gott zurückführe, so vergewissere ich mich damit, dass alles von Gott gehalten ist. Wie er das macht, das ist nicht das erste Interesse, das werden wir auch kaum je verstehen. Es geht um diese Zuversicht, dass diese Welt einen Bestand hat, unabhängig von uns Menschen, und oft auch gegen uns Menschen. Weiterlesen
„Alles Meinige trage ich bei mir“, sagte der Philosoph Diogenes, der in einem alten Fass hauste. Und er beeindruckte damit die Menschen der Antike. Er hat kein Eigentum als was er bei sich trägt. Er ist an keinen Ort gebunden. Er vertraut darauf, dass er an jedem Ort finden wird, was er braucht: Menschen, Zuwendung, etwas weniges zum Lebensunterhalt. Es ist ein Lebensgefühl, wie es Jugendliche wieder finden, wenn sie mit nichts als einem Rucksack als Gepäck auf Weltreise gehen. Es ist das Abenteuer der Freiheit. Weiterlesen
Es gibt Momente im Leben, da möchten wir singen: wenn wir fröhlich sind, wenn wir uns freuen über ein Glück. Wenn wir in Übereinstimmung sind mit uns und der Welt. Das kann sein, dass wir einen Menschen gefunden haben, und wir spüren: wir wollen den Weg gemeinsam gehen. Das kann sein, dass uns ein Kind geboren wird, und wir spüren: da ist ein Geheimnis in der Welt, und es ist uns freundlich zugewandt. Das kann sein, dass wir nach einer langen Reise in der Fremde zurückkehren, und da ist die Heimat. Und alles, was bei uns unterwegs war, kommt ans Ziel. Weiterlesen
„Heiland – ein tiefes Vertrauen spricht aus diesem Namen. Gott ist jemand, der fest zum eigenen Leben gehört. Und das eigene Leben ist gehalten und verankert wie im Urgrund der Welt.
Der Heiland des Kindes
Heiland – als Kind haben wir so gebetet. Wir haben diesen Namen angerufen und wir fanden ein „Du“, mit dem wir reden konnten. Und wenn wir den Namen sagten, war es, als ob hinter der Wirklichkeit dieser Welt ein Gesicht auftauchte. Und es blickte voller Liebe auf uns. Alles, was uns begegnet ist, von aussen und von innen, konnten wir vor ihn bringen. Und er hörte und verstand. Es war, als ob die Welt eine verborgene Mitte hätte. – In der Gestalt des Heilands trat sie uns gegenüber. Weiterlesen
