Schlagwortarchiv für: Kirchenjahr

Die «Quarantäne», wegen des Corona-Virus in aller Munde, leitet sich ab vom lateinischen Wort «quadraginta» (vierzig). «Eine um 1400 aufgekommene Reisesperre für seuchenverdächtige Ankömmlinge – Venedig verbot bereits 1374 die Hafeneinfahrt für pestverdächtige Schiffe – bezeichnete man in Italien als quaranta giorni.» (Wikipedia) Weiterlesen

Jeder weiss, was auf dem Hinweg nach Bethlehem geschah: Maria war schwanger, sie sollte gebären, und sie fanden keine Herberge… Aber was geschah auf dem Rückweg? Weiterlesen

„O du fröhliche“ – Johannes Falk, der Dichter dieses Liedes, hatte damals nichts zu feiern. Seine halbe Familie hat er verloren. Vier seiner sieben Kinder starben bei einer Typhus-Epidemie. Er nahm fremde Kinder bei sich auf, gründete ein „Rettungshaus“ für Kinder ohne Zuhause. Für sie dichtete er sein Lied. „O du fröhliche“. Weiterlesen

Eine ganz unsentimentale Einstimmung in Weihnachten gibt der Evangelist Markus: Er beginnt in der Wüste. Das getraut sich kein Pfarrer: an Weihnachten von Wüste zu reden. Aber wer sich seinem Leben stellt, der will gerade da durch. Der interessiert sich gerade für diese Frage, wie man da durchkommt. Weiterlesen

Ich glaube, ich kann vieles, was Sie mir im Brief erzählen, aus dem eigenen Leben nachvollziehen. Ich trage aus meiner Kindheit nicht jene Sicherheit des Daseins in mir, die aus guten, stärkenden Beziehungen stammt. Ich muss lernen, mir die Anerkennung selber zu geben, die ich aussen suche, die Wärme, das Schützende, das Väterliche und das Mütterliche. Ich finde das Vertrauen zu dieser Welt, das Gefühl, in dieser Wirklichkeit gehalten und geborgen zu sein, nicht selbstverständlich in mir. Darum ist es zu einem Lebensthema für mich geworden. Weiterlesen

Zum Advent

Seit ich älter werde habe ich mehr Freude an dem Brauchtum um Advent und Weihnachten. Ein von den Kindern gebastelter Adventskalender, Guetsli backen, die Frage „was wünscht du dir denn zu Weihnachten?“, einen Baum schmücken… Die Kinder haben es mir nähergebracht. Als junger Mann war ich eher auf der rationalen Seite. Mehr und mehr ist es aber auch von Wehmut umgeben, seit es spürbar wird, dass die Kinder bald ausziehen werden. Sie sind gross geworden. Die Bräuche sind gefüllt mit Erinnerungen an schöne Familienanlässe. Und diese Zeit geht vorbei. Weiterlesen

„Was ist mir denn so wehe?“ so fragt der deutsch Dichter Joseph von Eichendorff in einem Gedicht. Seine Tochter Anna ist gestorben – kaum zwei Jahre nach ihrer Geburt. Dieser Verlust reisst ihn aus dem Leben. Er verliert die Heimat in dieser Welt, er kennt sich nicht mehr aus in seinem Alltag. Weiterlesen

Es ist November. Am Morgen ist es dunkel, wenn der Tag beginnt. Draussen ist es nass und kalt. Aber immer wieder bricht die Sonne durch. Sie reisst die Nebeldecke auf. Und noch einmal leuchtet der Herbst im farbigen Laub der Bäume. Und die Menschen atmen auf. Der Himmel wird leichter über ihnen.

Bald beginnt der Advent. Er bringt Bilder voll Licht und Wärme in die kalte Jahreszeit. Er erzählt von einem neuen Anfang. Doch vorher steht noch etwas an.

Im November erinnert man sich der Verstorbenen. Es ist Tradition, aber es tut auch in der Seele gut, wenn man seine Lieben besucht auf dem Friedhof. In der Kirche feiert man den Ewigkeits-Sonntag.

Wie ist es, wenn unser Leben zu Ende geht? Weiterlesen

„Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus.“ Weiterlesen

Es ist Sommer, eine Zeit voller Stimmungen und Gerüche. Wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist, trifft einen plötzlich ein schwerer süsser Duft von den Gärten her. Man möchte anhalten, dem Tempo des Alltags widerstehen. Weiterlesen