Schlagwortarchiv für: Kirchenjahr

Gott kann sich ein Volk aus Steinen erwecken, sagt Johannes der Täufer. Kann er sich auch eine Kirche erwecken – aus den Trümmern einer alten Christenheit? Weiterlesen

Die Philosophie nach der sprachphilosophischen Wende spricht von „grosser Erzählung“, wo die Tradition von Mythen sprach. In der Geschichtswissenschaft kam der Terminus der „Meisterzählung“ auf. Das Christentum ist keines von beiden. Und es ist ein Missverständnis, wenn es dazu gemacht wurde. Andere Interessen haben sich daran angehängt. Weiterlesen

Alles wiederholt sich. Die Zeit bleibt immer gleich. Das ist uns am liebsten. Dann können wir die immer selben Antworten geben, die wir schon eingeübt haben. Andererseits verpassen wir auch vieles. Die Chance, auf die wir gehofft haben, kommt so nie, weil immer nur das Alte abgespult wird. Die Veränderung, die wir doch auch brauchen, bleibt aussen vor. Weiterlesen

Coronabedingt fallen die Klaus-Umzüge dieses Jahr an vielen Orten aus. Schon früher haben sie Unbehagen ausgelöst. Ist der schwarze Begleiter nicht ein Relikt aus Kolonialismus und Rassismus? Zwar wird der schwarze Begleiter oft als dunkelhäutiger Mensch aus den Kolonien dargestellt, das ist jedoch ein Missverständnis, auch bei Anhängern dieses Brauchs. Dass am 6. Dezember die Figuren von «Samichlaus» und «Knecht Ruprecht» im Kalender erscheinen, geht auf die Astronomie zurück. Weiterlesen

Im Kunstmuseum gibt es das Bild einer Madonna, die das Christkind auf den Armen hält. Und in der Hand hält das Kind einen kleinen Vogel. Weiterlesen

Haben nicht Jahrhunderte von Religionskritik diese philosophischen «Hinterwelten» bekämpft und aufgehoben – soll jetzt sollen sie auferstehen? Der letzte Sonntag im Kirchenjahr blickt auf das «Ende» der Geschichte. Als ob Geschichte etwas «Ganzes» wäre. So geschieht es aber schon am Grab, wenn ein Leben erzählt wird. Weiterlesen

Zum Gedenken an die Verstorbenen

So ist das vordergründig die Geschichte einer Brautwerbung, im Hintergrund hören wir aber auch die Geschichte von Abraham und seinem Sterben. Auch er könnte sagen: „Haltet mich nicht auf, da doch der Herr Gnade gegeben hat zu meiner Reise.“ Weiterlesen

„Seltsam erscheint unsere Lage auf dieser Erde. Jeder von uns erscheint da unfreiwillig und ungebeten zu kurzem Aufenthalt, ohne zu wissen, warum und wozu. Im täglichen Leben fühlen wir nur, dass der Mensch um anderer willen da ist, solcher, die wir lieben, und zahlreicher anderer, ihm schicksalsverbundener Wesen.“ So schreibt Albert Einstein im Jahr 1932. Weiterlesen

Er gibt jedem eine Aufgabe. Und es ist nicht eine Aufgabe, bei der man sich verliert. Es ist eine Aufgabe, bei der man sich selber findet. Wer dieser Aufgabe folgt, findet sich selber auf diesem Weg. Und er verändert sich, er wächst an dieser Aufgabe. Weiterlesen

Das Leben ist oft so kompliziert. – Wenn Gott den Menschen schuf, konnte er nicht auch gleich eine Gebrauchsanweisung mitgeben? Die Geschichte der ganzen Menschheit läuft heute Gefahr, aus dem Ruder zu laufen. – Wenn Gott uns auf den Weg brachte, hätte er uns da nicht auch zeigen sollen, wo der Weg durchgeht? Weiterlesen