Schlagwortarchiv für: Credo

Ein Weg beginnt

So beginnt etwas, so geschieht das Zum-Glauben-Kommen oft. Da war etwas, was nicht weiterführte, eine Krise, ein Stück Weg, das man nicht gestalten konnte, weil die Logik des bisherigen Lebens da nicht durchführen konnte. Und wenn es vorbei ist, ist da eine neue Grundlage, eine neue Logik hat sich etabliert. Es ist wie eine neue Geburt, ein neuer Anfang. Und es ist der Anfang eines gemeinsamen Weges. Das Ich hat das Du gefunden. Es beginnt ein inneres Gespräch, ein Leben im Gebet. Weiterlesen

Wer ist Jesus Christus? Die Gelehrten streiten sich. Ist es Grössenwahn, wenn man Position bezieht in diesem Streit? Nein, jeder macht es unwillkürlich, wenn er betet, wenn er glaubt. «Jesus Christus» ist der Name, den ich kenne, für den, der von Gott her zu uns kommt. Ich kenne ihn, wenn ich zu ihm bete. Weiterlesen

Das Gebet ist der «Urknall» des Glaubens. Weiterlesen

Über «Dreifaltigkeit» kann man sich aufregen: wie kann das sein, dass «eins» zugleich «drei» ist? Ich freue mich, dass es drei Wege gibt, wie ich Gott erfahren kann: als Schöpfer, als Erlöser und als Tröster. Weiterlesen

Das halbierte Evangelium

Alles was uns hindert, das Credo nachzusprechen, soll hier angesehen und weggeschafft (oder doch besprochen) werden. Weiterlesen

Leben. Würde. Und wie wir von Gott reden.

„So spricht Gott, der Herr – mit glühender Leidenschaft will ich reden!“ (Ez 36,5) Das kündigt Gott beim Propheten Ezechiel an. Sein Zorn ist erregt, er sieht, wie Unrecht geschieht und will einschreiten. In der Bibel begegnet uns immer wieder ein Gott voller Gefühle und Leidenschaft. Weiterlesen

Auch im Glauben gibt es Modeströmungen. Auch in der kirchlichen Verkündigung gibt es Themen, die im Vordergrund stehen und Traditionen, die eher unbeachtet bleiben. Wenn aber der Zeitgeist umschlägt, geraten andere Überlieferungen ins Scheinwerferlicht.

Oft sind es die Themen im Dunkeln, die die Zukunft prägen. Dort ist etwas zu lernen, was uns in der kommenden Zeit weiterhelfen wird. So wird das Evangelium in der Verkündigung immer wieder verkürzt oder gar „halbiert“. Aber es hat eine Kraft in sich, die neugierig macht, auch die andere Hälfte kennen zu lernen.

 

2012 habe ich einen Kurs gehalten zum Thema «Das halbierte Evangelium, Traditionen im Schatten des Zeitgeistes.» Auf der Menüleiste finden Sie ein Streiflicht zu diesem Thema.

Foto von Giovanni Calia von Pexels

„Seltsam erscheint unsere Lage auf dieser Erde. Jeder von uns erscheint da unfreiwillig und ungebeten zu kurzem Aufenthalt, ohne zu wissen, warum und wozu. Im täglichen Leben fühlen wir nur, dass der Mensch um anderer willen da ist, solcher, die wir lieben, und zahlreicher anderer, ihm schicksalsverbundener Wesen.“ So schreibt Albert Einstein im Jahr 1932. Weiterlesen