Glauben können, das ist kinderleicht und kinderschwer. – Wenn ich den Glauben suche, taucht die Kindheit immer wieder auf. Das ist die Zeit, in der vieles geprägt wurde. Immer wieder erlebe ich als Erwachsener, wie ich etwas tue, was ich nicht will. Und was ich will, das tue ich nicht.
Der Widerstand, der kommt nicht erst am Schluss dazu, der mischt schon von an Anfang mit. Schon die Wahrnehmung ist geprägt. Schon die Wahr-Nehmung ist eine Falsch-Nehmung. Sie zeigt mir die Wirklichkeit nach dem Muster frühkindlicher Erfahrungen. Und die Antwort darauf ist schon beigemischt. So hatte ich als Erwachsener seltsame Aha-Erlebnisse: Wenn etwas ganz aussichtlos erschien, dachte ich, ich sei endlich am Boden der Wirklichkeit angelangt. Weiterlesen
