Nachts, als ich nicht schlafen kann, höre ich einen Podcast. Von «Gott» soll er handeln. Ich steige bald aus. Gott erscheint als Gummi, den man nach Belieben kneten kann, als Knetmasse in den Händen von Philosophen, die das Deute-Monopol über alles beanspruchen. Am Morgen lese ich die Zeitung. Es ist Krieg. Und auch hier erscheint Gott an allen Fronten. Weiterlesen
Schlagwortarchiv für: Dreifaltigkeit
Wer ist Jesus Christus? Die Gelehrten streiten sich. Ist es Grössenwahn, wenn man Position bezieht in diesem Streit? Nein, jeder macht es unwillkürlich, wenn er betet, wenn er glaubt. «Jesus Christus» ist der Name, den ich kenne, für den, der von Gott her zu uns kommt. Ich kenne ihn, wenn ich zu ihm bete. Weiterlesen
Sturm auf den Philippinen. Im Vorfeld der erwarteten Katastrophen dachte ich immer: „Wenn das eintritt, dann ist Ende“. Weiter ging die Vorstellungskraft nicht. Jetzt ist die Katastrophe da, aber es geht weiter. Da sind Tote, da ist Zerstörung. Da sind Hunger und Obdachlosigkeit. Da sind Plünderungen und Bandenbildung. Bald beginnen die Seuchen… Weiterlesen
Das Gebet ist der «Urknall» des Glaubens. Weiterlesen
Über «Dreifaltigkeit» kann man sich aufregen: wie kann das sein, dass «eins» zugleich «drei» ist? Ich freue mich, dass es drei Wege gibt, wie ich Gott erfahren kann: als Schöpfer, als Erlöser und als Tröster. Weiterlesen
„Seltsam erscheint unsere Lage auf dieser Erde. Jeder von uns erscheint da unfreiwillig und ungebeten zu kurzem Aufenthalt, ohne zu wissen, warum und wozu. Im täglichen Leben fühlen wir nur, dass der Mensch um anderer willen da ist, solcher, die wir lieben, und zahlreicher anderer, ihm schicksalsverbundener Wesen.“ So schreibt Albert Einstein im Jahr 1932. Weiterlesen
„Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus.“ Weiterlesen
Es ist Sommer, eine Zeit voller Stimmungen und Gerüche. Wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist, trifft einen plötzlich ein schwerer süsser Duft von den Gärten her. Man möchte anhalten, dem Tempo des Alltags widerstehen. Weiterlesen
Am 27. Mai ist das Fest der „Dreifaltigkeit“. Damit ist das Glaubensbekenntnis „voll“. Was meine ich, wenn ich es ausspreche?
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde. Wenn ich die Welt auf Gott zurückführe, will ich nicht erklären, wie sie entstanden ist. Ich gebe damit einem Glauben Ausdruck, betreibe keine Wissenschaft. Schöpfungsglaube und Naturwissenschaft, das muss sich nicht ausschliessen. Der biblische Schöpfungsbericht ist keine „schlechte Wissenschaft“ und heute wäre sie überholt, weil man es heute besser weiss.
Wenn ich alles auf Gott zurückführe, so vergewissere ich mich damit, dass alles von Gott gehalten ist. Wie er das macht, das ist nicht das erste Interesse, das werden wir auch kaum je verstehen. Es geht um diese Zuversicht, dass diese Welt einen Bestand hat, unabhängig von uns Menschen, und oft auch gegen uns Menschen. Weiterlesen
