Schlagwortarchiv für: Der Weg

Es gibt Menschen, die sind anders als andere Menschen. Es ist, als ob sie eine Mitte in sich trügen. Sie leben irgendwie selbstverständlicher, mit mehr Erlaubnis. Sie rennen nicht irgendeinem Ziel nach, das ausserhalb von ihnen wäre. Und so lange sie es nicht erreicht haben, sind sie unruhig. Weiterlesen

Es ist manchmal nicht zum Zuschauen, wenn wir andere Leute sehen: wie sie sind, was sie tun, wie sie ihre Kinder erziehen! Und der Ärger schafft sich Luft, wir tuscheln mit unseren Nachbarn. Selber wollen wir aber nicht kommentiert werden. Wir wissen doch, wie schwierig das Zusammeneben ist, wenn man sich dauernd beobachtet fühlt von bösen Augen. Weiterlesen

Unser Töchterchen ist jetzt bald ein Jahr alt. Sie hat sechs Zähne, geht an einer Hand und sagt „Papa“. Sie ist von einer fast unerschütterlichen Lebensfreude und Kontaktoffenheit. Weiterlesen

Die Wirklichkeit ist nicht nur das, was wir auf unserem Weg erleben: all die Bruchstück und unfertigen Anfänge, all der gute Wille und das häufige Scheitern. Weiterlesen

Es ist eine Haltung

Wer Vertrauen hat, der ist nicht einfach nur ein Optimist, der im Gegensatz zu einem Pessimisten eine fröhlichere Natur hat. Er ist nicht einfach nur naiv und blauäugig und macht sich über die wirkliche Welt noch Illusionen, weil er noch nicht erfahren hat, wie sehr das Leben verletzen kann. Weiterlesen

Leben heisst anfangen, immer wieder neu. Jeden Tag nehmen wir den Faden wieder auf, den wir am Vortag abgelegt haben. Immer wieder kommt ein neuer Abschnitt, Kindheit, Jugend, Erwachsenenleben… Es gibt keinen Stillstand. So wächst das Leben und wird stark. Doch manchmal sehnen wir uns danach, anzukommen. Weiterlesen

In einer Krise erleben wir die Grenzen unserer Kraft, aber wir erfahren auch das andere, das nicht aus uns kommt. An diesem Punkt beginnt alles umzuschlagen. Am Ende wird ein Anfang sichtbar. Wenn wir an der Grenze stehen mit unseren Möglichkeiten, entdecken wir das andere, das uns trägt. Weiterlesen

Eine Beschämung in der Kindheit wirkt oft ein Leben lang fort, sie wird immer wiederholt. Hier löst sich das Geheimnis, warum immer wieder dieselben Menschen ausgewählt werden für solche Spiele. Weiterlesen

Der Körper bewahrt in sich die Erinnerung an die Verletzung und er verkrümmt sich so, dass diese nicht mehr ins Bewusstsein aufsteigt. Damit verewigt er sie aber im Gegenteil. Das Kind hat sich totgestellt, es hat den Atem angehalten, die Glieder eingezogen. So spürt es nichts. Wenn immer etwas an seine schmerzhafte Erinnerung rührt, nimmt dieser Mensch unwillkürlich diese Haltung wieder ein, der Atem stockt, der Körper erstarrt, die Empfindungen werden nicht mehr verspürt. Das Kind fühlt sich wie tot. Weiterlesen

„Seht, der Sämann ging aus, um zu säen.“ So erzählt Christus. „Und beim Säen fiel etliches auf den Weg; und die Vögel kamen und frassen es auf.“ Diesen Text kennt man. Und leicht könnte man darüber hinweg gehen: Man kennt ja auch solche Menschen, die keinen Bestand haben. Schnell sind sie begeistert, aber sie haben keine Ausdauer. Weiterlesen