Jede Kultur kennt diese grossen Gestalten. Da fragen sich die Menschen, ob das Leben überhaupt zu leben, ob die Aufgaben überhaupt zu gewinnen sind. Und sie buchstabieren es durch, am Leben grosser, paradigmatischer Gestalten. Das Schlimmste widerfährt ihnen – finden sie da heraus? Alle Übel, die je ein Mensch erfahren hat – und wenn sie um das Feuer zusammen sitzen und erzählen, dann bringt jeder noch seine Geschichte ein, seinen Stolperstein, über den er nicht hinwegkommt – alles wird in das Leben dieser Gestalten eingetragen. Und jetzt wollen wir sehen, wie sie herauskommen?! Weiterlesen
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Der Gegenwärtige, auf den wir warten, der schon gekommen ist
Wie können wir auf Gott warten, wenn er schon gekommen ist? – Wie kann Gott da sein, wenn die Welt noch im Argen liegt? – Fragen zum Advent
Jedes Jahr erwarten wir im „Advent“ die „Ankunft“ Gottes. Aber ist er nach der Aussage des Glaubens nicht in Christus schon gekommen? Ist er nicht auch „da“, wenn ich zu ihm bete? Die kirchliche Tradition spricht von einem „dreifachen Advent“. Sie unterscheidet einen Advent in „Memoria“ (in Erinnerung an sein Kommen in Jesus Christus), einen Advent in „Prophetia“ (in Erwartung seiner endgültigen Wiederkunft am Ende der Zeit) und einen Advent des „Mysteriums“: Das ist seine Gegenwart „jetzt“ im Heiligen Geist.
