Die Zeit der Natur-Mystik scheint heute vorbei. Das Daseins-Gefühl in der Natur spiegelt heute nur die menschlichen Eingriffe und die Folgen, die die Störung eines dynamischen Gleichgewichtes mit sich bringen. Weiterlesen
Schlagwortarchiv für: Religion
Nachts las ich in der Nachrichten-App vom «Supreme Court» in den USA, wie sie Trump Recht geben und ihn gegenüber einer Strafverfolgung für immun erklären. Viele Erinnerungen stiegen bei mir auf, viele Bilder, war es ein Traum? Ich fühlte mich von dem Entscheid selbst betroffen, als ob mir etwas genommen worden wäre, das mir doch nicht gehörte. Oder war ich auch ein Bürger der USA? Stand die US-Geschichte für etwas, das mich und mein Leben auch betraf? Weiterlesen
Engel – das ist ein Thema zwischen Sprachlosigkeit und esoterischer Geschäftigkeit. Die einen haben sie aus der Wirklichkeit ausgeschieden, von der sinnvoll geredet werden kann, andere entdecken sie als etwas, was sie in ihrem Leben angeht. Nach einer Umfrage im Jahr 2016 glaubt jeder zweite Deutsche an Engel. Zehn Prozent geben an, schon einmal das Eingreifen eines Engels erlebt zu haben. Weiterlesen
Die Mails nach München gingen hin und her, unsere Tochter kann nun doch nicht kommen. Die Bahnen sind zu voll, nachdem der Verkehr nach dem Unwetter wieder möglich ist. Da will sie mit Kind und Kinderwagen nicht hinein. Vielleicht in zwei, drei Wochen, wenn der Verkehr sich normalisiert hat und die Störungen behoben sind. Weiterlesen
Der Krieg um Israel hat die Welt aufgeschreckt. Und wer bisher unbefangen in der Bibel las, fragt sich, ob das noch erlaubt sei. Wird sie nicht missbraucht, um Ansprüche abzuleiten, um eine Politik zu legitimieren? Man fühlt sich weltfremd, wenn man einfach weiterfahren wollte. Auf der anderen Seite hat die Welt nicht auf einen weiteren Kommentar gewartet. Auch wenn anfangs ein ungeheurer Druck zu spüren war, sich auf der «richtigen Seite» einzureihen. Der Meinungskrieg erfasste alle, jeder musste ein Lippenbekenntnis ablegen.
Ich will für mich selber Klarheit finden. Die Bibel hat mein Leben begleitet, mal enger, mal weiter. Ich fühle mich verunsichert. Das Alte Testament scheint in Frage zu stehen, weil «Fromme» es im Krieg verwenden. Das erste Testament ist mir aber besonders ans Herz gewachsen, auch wenn ich heute verunsichert bin, ob ich es als Christ überhaupt lesen darf. Ist es nicht eine «kulturelle Aneignung», wie sie heute überall entdeckt und verworfen wird?
So möchte ich mir erinnern, was ich in der Lektüre des ersten Testamentes gefunden habe. Ich möchte sortieren, was überhaupt da ist und was es mir bedeutet. Dann wird auch klar, was bleiben kann und was ich revidieren muss.
Ich hatte als Vater immer das Gefühl, dass ich die Welt verantworten müsse, die ich euch übergebe. Nicht dass ich diese Welt erzeugt oder wesentlich beeinflusst hätte, aber zwischen den Generationen findet doch eine Art Übergabe statt. Weiterlesen
Brief eines Vaters an sein Kind
Ich hatte als Vater immer das Gefühl, dass ich die Welt verantworten müsse, die ich euch übergebe. Nicht dass ich diese Welt erzeugt oder wesentlich beeinflusst hätte, aber zwischen den Generationen findet doch eine Art Übergabe statt. Weiterlesen
Wie kommt die Theologie zu ihren Erkenntnissen? Wie die Kirche zu ihren Glaubens-Entscheidungen? Was antworten Katholiken und Reformierte auf diese Frage? Weiterlesen
Die Welt ist dermassen im Wandel, alles ist flüchtig, manches in Auflösung. So ist die Sehnsucht begreiflich, einen Ort zu haben, wo man sich einfinden kann. Ähnlich wie in der katholischen Kirche, die eine Weltkirche ist, wo ich überall einen Ableger finden kann, aber noch universeller, einen Ort, der nicht in der Aussenwelt, sondern im Innern zu finden wäre. Da wären die Altäre geschmückt, man könnte eine Kerze anzünden. Ein Ort der Stille und Schönheit, des Sich-Einfindens, des Zur-Ruhe-Kommens, des Stille-Werdens, des Einklangs. Weiterlesen
Gestern haben wir den Film «Coup de Chance» gesehen von Woody Allen. Es ist eine Antwort auf seinen früheren Film «Match Point» und nimmt das Thema von Zufall und Glück wieder auf. Dort schlägt es zugunsten des Gauners aus, jetzt zu seinen Ungunsten. Der Mörder fängt sich in der Falle, die er andern zugedacht hat. Weiterlesen
