Wo alles herkommt – da muss eine wunderbare Quelle sein! Wo alles hingeht – unsere Intuition ahnt es schon. Es ist ein Ort der Sehnsucht, wo das Leben sich erfüllt – ein Ort, wo wir im Frieden zusammen leben. Weiterlesen
Schlagwortarchiv für: Politik
Im Zug habe ich Raabe gelesen, „Zum Wilden Mann“. Geschrieben in der Gründerzeit nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, als durch die französischen Reparationen viel Geld nach Deutschland floss. Das regte die Spekulation an. Es schuf schnelle Vermögen, eine ganze Blase von Neureichen. Bis diese Blase in der Krise von 1873 auch schon wieder platzte und viele, die das Alte, Bewährte aufgegeben und sich verschuldet hatten, als Abenteurer und Falliten zurück liess. Weiterlesen
Herrscher und Verweigerer
In den Herbstferien haben wir einen Ausflug nach Bamberg gemacht. Diese deutsche Stadt ist im Mittelalter gross geworden unter Bischöfen, die zugleich Fürsten waren. Prunkvolle Residenzen sind da zu sehen und ich fragte mich, wie das zusammen geht mit diesem Jesus von Nazareth, der in Bescheidenheit lebte. Wie war das möglich, in seinem Namen Herrschaft auszuüben und König- und Kaiserreiche zu errichten? Weiterlesen
Es ist wieder Ferienzeit. Es wird ruhig für die Daheim-Gebliebenen. Auch die Medien haben ihr „Sommer-Loch“. Manchmal wandelt sich das gesellschaftliche Klima. Und alles, was man macht, erhält ein anderes Gesicht. Neue Themen tauchen auf. Was bisher galt, hat plötzlich den Anstrich von „gestern“. So geschieht es auch in diesen Monaten. Weiterlesen
Der fortschrittlichste Impuls der mitteleuropäischen Politik der letzten Jahre ist nicht aus dem Handeln von Menschen, Gruppen oder Parteien erfolgt, wie fortschrittlich sich diese auch selber verstehen. Er kam von der Natur, von den Bäumen, vom Waldsterben. Weiterlesen
Je näher er dieser Stelle kommt, desto nervöser wird er. Er findet vieles aus seiner Zeit in diesem alten Text, darum fühlte er sich erst so angezogen. Und er hat eingewilligt, ihn zu lesen. Da ist das Gefühl, in eine falsche Richtung zu gehen. Da ist das Hin und Her: Soll man sich ängstigen, soll man es beschwichtigen? Da sind die Meldungen von fernen Katastrophen. Aber hat das Folgen bis zu uns? Weiterlesen
Auch von einem Comic kann man etwas über Kirche lernen. Die zwei Bilder habe ich seinerzeit kopiert und im Pfarrhaus an die Wand gehängt. Hier schienen mir zwei Bilder von Kirche, von Pfarrersein und von Glauben sinnfällig entgegen zu treten: Weiterlesen
Glaube lebt nicht nur im Kopf. Er singt, betet, er gestaltet den Tag. Er bestimmt den Alltag im Tages- und Wochenablauf. Der gelebte Glaube stiftet wie alles Leben eine Kultur. Das Leben ist wie ein Fluss; dieser schafft sich selber ein Flussbett, in dem er fliesst. Manchmal ändert der Fluss seinen Lauf, er muss aus alten Kanälen ausbrechen. Und die Alt-Läufe erzählen noch lang, wie es früher war, wie die Menschen früher gelebt haben. Weiterlesen
Ein Kind taufen in einer Welt voll ökologischer Ängste?
Wir werden aufgeschreckt durch Meldungen über Umweltkatastrophen: die Wald-Brände in Russland und die Überschwemmungen in Pakistan und in anderen Ländern. In Pakistan sind 15 Millionen Menschen betroffen. Es heisst, es sei „die schlimmste Überflutung“, die es in diesem Land je gegeben. (TA 10.8.2010) Weiterlesen
In Babylon hatten sie alles verloren: das Land, das gemeinsame Zusammenleben als Volk, den Staat, den König. Wie sollten sie jetzt Gott anrufen, als Hilfe in ihrer Situation? Wie kann der Gott, der zuhause in Jerusalem in seinem Tempel wohnt, ihnen hier, in der Fremde helfen? Weiterlesen
