Schlagwortarchiv für: Vertrauen

Hier ist die Schuld nichts Abstraktes und Sünde kein Begriff für die Sonntagsschule. Es ist dieses Gemenge von Brutalität und Gleichgültigkeit, die wir auch heute in den Kriegsgebieten sehen. Diese paradoxe Mischung von etwas, was alle Normalität aufhebt und von einem Umgang damit, als ob es das Gewöhnlichste der Welt wäre. Weiterlesen

Der Nationalfeiertag ist überall verschrien, wo der Nationalismus in der Geschichte schreckliche Ereignisse hervorgebracht hat, insbesondere in Europa. Seit dem 19. Jh. entfaltet der Nationalgedanke grosse Gestaltungskraft. Er kulminiert mit der Auflösung übernationaler Grossreiche nach dem Ersten und zweiten Weltkrieg. Hier kulminierte auch die zerstörerische Wirkung, die er entfalten kann. Danach suchte man das Heil eher wieder in neuen übernationalen Konstrukten wie der EU, der UNO und in internationalen Verträgen. Doch diese haben an Strahlkraft eingebüsst. Wohin also mit dem Nationalfeiertag? Weiterlesen

Ich war über Pfingsten auf dem Grab meiner Eltern. Es liegt ausserhalb der Grossstadt, ich war nicht viel dort. Ich hatte das Gefühl, sie seien dort nicht am richtigen Ort. Sie waren nach der Pensionierung weggezogen, vom Ort, wo sie jahrelang gelebt, wo sie ein Geschäft aufgebaut und Kinder aufgezogen hatten, wo sie ihren Lebensmittelpunkt hatten. Weiterlesen

Ob wir da sind, wenn die gute Nachricht kommt? Ob wir uns umdrehen können? Ob wir ihm entgegen gehen? Weiterlesen

Ich erinnerte mich in diesen Tagen an das Buch «Die Caine war ihr Schicksal», das ich in den frühen 60er Jahren als Jüngling gelesen hatte (vom Bücherbord der älteren Brüder). Es war eine Aufarbeitung von Erfahrungen aus dem 2. Weltkrieg, den ich nicht direkt, aber über solche literarischen Nachwirkungen erlebt habe. Im Zentrum des Films stand der Kapitän eines Kriegsschiffes, der Caine, der nach Ansicht seiner Offiziere, die Urteilkraft verloren hatte. Weiterlesen

Am Aschermittwoch gabelt sich der Weg. Hier muss ich mich entscheiden. Ich weiss, dass ich zurückbleiben werde. Petrus, mein Namensvetter, macht es vor, und ich bin ihm dankbar. Das ist der weniger anstrengende Weg. Weiterlesen

Ich lese ein Buch über Napoleon und staune über die Parallelen zu Donald Trump. Auch Napoleon kam zu einer zweiten Herrschaft, auch er bereitete sie durch eine Flut von Verordnungen vor, noch bevor er sie formell eingenommen hatte. Auch in der zweiten Herrschaft kam es zur Verfolgung von illoyalen Untergebenen und zur Vergeltung erlittener Schmach. Das Hin und Her der Geschichte liess damals ganz Europa erbeben, die europäische Mächte mobilisierten ihre Heere, bis Napoleon bei Waterloo endgültig geschlagen und nach St. Helena deportiert worden war. Weiterlesen

Ich bin nachts jetzt oft aufgeregt, kann nicht schlafen. Ich habe die „Deckung“ verlassen, bin zum Handeln übergegangen, zum Zeigen und zum Tun. Ich folge dem, was ich für wahr halte. Weiterlesen

In Geschichte geborgen – ein provokativer Titel in einer Zeit, in der Völker mit gezogenem Messer aufeinander losgehen. Trotzdem möchte ich erst einmal einen Mantel erlaubter Naivität darumlegen und herausfinden, was mich da bewegte, als ich diesen Ausdruck fand. Es geht in die Kindheit zurück, in Leseeindrücke aus Legenden und Erzählungen. Weiterlesen

Das Sturmtief „Maria“, das über der Karibik gewütet hat, als vielleicht vierter oder fünfter Hurrikan dieser Saison, hat es über den Atlantik geschafft und bringt Regen zu uns und eine Sturmwarnung des Wetterdienstes. Gestern haben wir den Film „Adams Äpfel“ geschaut. Vorher in den Nachrichten zeigten sie den Amokschützen von Las Vegas. Weiterlesen