Schlagwortarchiv für: Vertrauen

Von allen Propheten des ersten Testamentes kommt einem vielleicht keiner so nahe wie Jeremia. Wir verfolgen seinen Weg, hören von seinen Mühen und Infragestellungen, sind mit ihm und freuen uns, wenn er Worte des Trostes findet. Weiterlesen

Das Virus wird zu einer Abnützungsschlacht. Der zweite Monat hat begonnen. Die Reserven werden ausgeschöpft. Weiterlesen

Apokalypse und jüngstes Gericht

Der Jubel der Gerechtfertigten, den man in der Apokalypse hört, der ist bereits im ersten Testament zu finden. Lange haben sie gewartet, gelitten und „eingesteckt“. Alles haben sie Gott anvertraut, damit er endlich „aufsteht“ und sich als Richter erweist, dass er eingreift und Recht schafft. Weiterlesen

Versöhnung für die Opfer der Geschichte

Dritter Tag der Ausgangssperre. Draussen ist Frühling, die Blüten schiessen heraus, als ob die Büsche explodieren wollten. Die Regierung hat ältere Menschen wegen der Pandemie aufgefordert, das Haus nur für Einkäufe oder dringende Arztbesuche zu verlassen.

Ich beschäftige mich mit Apokalypse. Ist das eine Beschäftigung für eine solche Zeit?

Es geht mir nicht um Angstbilder, im Gegenteil. Apokalyptik ist eine antike Geschichts-Theorie, die nach der Versöhnung fragt – nicht nur im individuellen Massstab, sondern geschichtlich.

Da geht es um die Unterjochung von ganzen Völkern, um Vertreibung, Völkermord, Exilierung. Und da auch die grossen Reiche untergehen und von andern, noch grösseren aufgefressen werden (Assyrien, Babylonien, Perser, Griechen, Römer…) – was bestimmt Aufstieg und Niedergang der Reiche?

Kann man die Intuition auf Gerechtigkeit damit in Verbindung bringen? Gibt es Gerechtigkeit nicht nur im Kramladen, wo es um rechte Bezahlung geht, gibt es das auch, wenn man ein ganzes Leben anschaut, das Leben eines Volkes? Gibt es Gerechtigkeit für die Unterjochten?

Die Apokalyptik ist der spannende Versuch, all diese Fragen zu beantworten.

 

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Das Streiflicht «Apokalyptik – Geschichtstheologie in schwerer Zeit» findet sich auf der Menüleiste mit weiteren Beiträgen.

Bergpredigt und Apokalypse scheinen verschiedenen Welten anzugehören. Der Kontrast fällt sofort auf. Und das wird der Kirche oft zum Vorwurf gemacht: Sie vertritt eine Lehre voller Sanftheit, aber die Offenbarung steckt voller Gewalt. Da wird getötet, in die Hölle gestürzt, ins Feuer geworfen, da sind grausame Strafen. Weiterlesen

Nähert man sich der Bibel von aussen, könnte man sagen: Sie zeigt den Menschen und seine Geschichte in einem hellen Bild und in einem dunkeln Bild. Das eine ist die Bergpredigt und ihr Ruf: «Liebet eure Feinde!». Das andere ist die Apokalypse mit ihrem Bild vom Endgericht. Weiterlesen

«Das öffentliche Leben in der Schweiz kommt nahezu zum Stillstand», titelt der «Tages-Anzeiger» am 14. März 2020. «Jetzt kommt es auf uns alle an», schreibt die «Neue Zürcher Zeitung». Weiterlesen

Es ist noch dunkel, bald geht die Sonne auf. Die Reiseversicherung knallt ihre Reklame mitten in den Psalm, den ich auf «You Tube» höre. Draussen tobt die Seuche – unhörbar, aber mit stiller Gewalt. Wie das Erdbeben den Tsunami treibt sie eine Angst-Welle vor sich her und verheert die Wirtschaft. Weiterlesen

Die «Quarantäne», wegen des Corona-Virus in aller Munde, leitet sich ab vom lateinischen Wort «quadraginta» (vierzig). «Eine um 1400 aufgekommene Reisesperre für seuchenverdächtige Ankömmlinge – Venedig verbot bereits 1374 die Hafeneinfahrt für pestverdächtige Schiffe – bezeichnete man in Italien als quaranta giorni.» (Wikipedia) Weiterlesen

Ich versuche, Geschichten zu finden, die verstehbar machen, was das ist: Erlösung. Ich spüre – viel wichtiger ist die innere Gewissheit, dass Er da ist. Das kommt nicht durch Geschichten, das kommt an gewissen Punkten des Lebens – oft an Tiefpunkten, ganz unerwartet – wie am Karfreitag. Das werden dann Wendepunkte im Leben – wie Ostern. Dann stellt sich auch die Glaubensfreude ein. Weiterlesen