Pfingsten gilt als Geburtstag der Kirche. Der Auferstandene erscheint den Jüngern und schickt sie in die Welt: «Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker.» (Mt 28,18) Mission hat einen schlechten Ruf. Gibt es Mission ohne Kolonialismus? Lässt sich Glaube verbreiten ohne zu unterdrücken? Ist der Wahrheitsanspruch des Christentums autoritär? Weiterlesen
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Die Pfarrer würden nicht von ihrem Glauben reden, so lautet ein Vorwurf. Es war wohl in der Zeit meines Theologie-Studiums, da fiel mir auf, dass ich im Zugsabteil mit fremden Leuten ohne weiteres in ein Gespräch über Sexualität kommen konnte, aber nicht über Glauben – die Scham hatte sich verlagert. Für das Gespräch über Sexualität gab es eine öffentliche Sprache, für das Gespräch über Religion nicht. Weiterlesen
Ich lese in der Baruch-Apokalypse. Hier wird der Schritt getan, von einer messianischen Hoffnung zu einer Jenseits-Welt, die in einer Endzeit kommt, aber jetzt schon erfahrbar ist, wo man sich hin fliehen kann. Weiterlesen
Karfreitag – dieser Tag hat einen dunklen Klang. Er erinnert an so viel Leid. Und doch ist es ein Festtag im christlichen Glauben. Er erinnert uns an unsere Hoffnung. Hier wendet sich der Weg zu Ostern, zur Freude. Weiterlesen
Die Kirche, wenn sie vom Glauben erzählt, kann heute gar nichts mehr voraussetzen. Im Gegenteil, es steht im Gegenwind und stösst auf aktive Abwehr (nicht nur passives Desinteresse). Weiterlesen
Im Lauf der Jahre ist mir deutlich geworden, dass meine Erlebnisse im Glauben eine Vorgeschichte haben, die in vorbewusste und vorsprachliche Zeit zurückreicht. Ich bin immer wieder auf solche Überreste einer «Archäologie» meines Glaubenslebens gestossen. Sie laden zum Ausgraben ein wie die Schätze versunkener Kulturen. Weiterlesen
Traumatische Erfahrung und der Weg zum Vertrauen
Mit Kirche und Religion wird man heute nicht gern belästigt. Die Themen, die in dem Büchlein angeschlagen werden, haben zunächst nichts mit Religion zu tun, eher mit Gewalt, Krieg, «ins Wasser gehen». Da ist die Religion noch unter ihrem Gegenteil verborgen, in der Behauptung einer anderen, besseren Welt. Weiterlesen
Wir stehen kurz vor der Konfirmation – und haben das Wichtigste noch nicht angesprochen! Es ist auch nicht leicht zu vermitteln, ich weiss nicht, ob ihr so etwas von mir annehmt. Das ist der Glaube – Gott im Leben, die Mitte im persönlichen Leben. Das, worum wir all das machen, weshalb es Konfirmation und Kirche gibt. Ohne das ist alles nichts. Um das dreht sich alles. Weiterlesen
Was ist das überhaupt – ein Leben? Weiterlesen
Wir haben den Film „Melinda und Melinda“ von Woody Allen gesehen. „Ist es eine Tragödie? Ist es eine Komödie? Es liegt im Auge des Betrachters.“ Die Rahmen-Erzählung handelt von zwei Schriftstellern, die sich über diese Frage streiten. Ist das Leben zum Lachen oder zum Weinen? Es lässt sich so oder anders erzählen. Weiterlesen
