Die Jünger bitten Jesus um etwas. Bald ist er nicht mehr unter ihnen, und sie suchen eine Kraft, damit sie in ihrem Leben, damit sie in der Welt bestehen können. Gibt es da etwas, so etwas wie ein Rezept, einen Schlüssel, der uns in jeder Situation helfen kann? Weiterlesen

So will ich auch sagen: Ich glaube! Und wenn ich enttäuscht bin vom Leben, müde und erschöpft, wenn ich nicht weiss, wie es weitergeht, dann sage ich: Ich glaube, hilf meinem Unglauben. Weiterlesen

„Hiobsbotschaft“ – so nennt man es, wenn eine schlechte Nachricht auf die andere folgt. Daran erinnert es manchmal, wenn die Medien über ökologische Themen berichten: über die Vergiftung der Böden, die Überfischung der Meere, das Aussterben der Arten, die Veränderung des Klimas… So könnte man weiterfahren und Hiobsbotschaft an Hiobsbotschaft reihen. Ich möchte aber lieber weiterfahren wie das Buch Hiob selbst und mich an einige Dinge erinnern. Weiterlesen

Im Herbst beginnt die Wanderzeit. Viele zieht es in die Berge. Es ist ein schöner Moment, wenn man nach einem anstrengenden Aufstieg oben angekommen ist. Jetzt hat man es geschafft. Von jetzt an geht es nur noch geradeaus, und man geniesst den Blick, der weit in die Runde geht. Auch das Leben kennt eine solche Aufstiegszeit. Man lernt einen Beruf, geht Beziehungen ein, löst sich vom Elternhaus und stellt sich auf eigene Beine. Irgendwann hat man es „geschafft“, man weiss, wie es läuft, hat einen Weg gefunden. Weiterlesen

Wo alles herkommt – da muss eine wunderbare Quelle sein! Wo alles hingeht – unsere Intuition ahnt es schon. Es ist ein Ort der Sehnsucht, wo das Leben sich erfüllt – ein Ort, wo wir im Frieden zusammen leben. Weiterlesen

Im Zug habe ich Raabe gelesen, „Zum Wilden Mann“. Geschrieben in der Gründerzeit nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, als durch die französischen Reparationen viel Geld nach Deutschland floss. Das regte die Spekulation an. Es schuf schnelle Vermögen, eine ganze Blase von Neureichen. Bis diese Blase in der Krise von 1873 auch schon wieder platzte und viele, die das Alte, Bewährte aufgegeben und sich verschuldet hatten, als Abenteurer und Falliten zurück liess. Weiterlesen

Liebe ist das erste, was wir erfahren, als Kinder unserer Eltern. Und wenn wir sie vermissen, dann ist sie das erste, was wir vermissen. Liebe, ob wir sie erleben oder vermissen, ist etwas Zentrales. Sie ist ein allererstes Lebensbedürfnis. Weiterlesen

Herrscher und Verweigerer

In den Herbstferien haben wir einen Ausflug nach Bamberg gemacht. Diese deutsche Stadt ist im Mittelalter gross geworden unter Bischöfen, die zugleich Fürsten waren. Prunkvolle Residenzen sind da zu sehen und ich fragte mich, wie das zusammen geht mit diesem Jesus von Nazareth, der in Bescheidenheit lebte. Wie war das möglich, in seinem Namen Herrschaft auszuüben und König- und Kaiserreiche zu errichten? Weiterlesen

Die Methodistische Kirche feiert ihr 150 Jahr-Jubiläum. Ich besuche den Gottesdienst. Wenn das so ist, wie John Wesley sagte, dass Methodisten keine besonderen Leute sind, einfach Christen, die sich von Gott bewegen lassen, dann bin ich auch ein Methodist. Weiterlesen

Die Kirche ist in die Defensive geraten. Und schlechte Stimmung macht sich breit. Immer wieder wird vorgerechnet, wie viele Menschen ihr den Rücken kehren. Kirchengebäude werden umgenutzt. Gemeinden werden fusioniert. Weiterlesen