Nähert man sich der Bibel von aussen, könnte man sagen: Sie zeigt den Menschen und seine Geschichte in einem hellen Bild und in einem dunkeln Bild. Das eine ist die Bergpredigt und ihr Ruf: «Liebet eure Feinde!». Das andere ist die Apokalypse mit ihrem Bild vom Endgericht. Weiterlesen
«Das öffentliche Leben in der Schweiz kommt nahezu zum Stillstand», titelt der «Tages-Anzeiger» am 14. März 2020. «Jetzt kommt es auf uns alle an», schreibt die «Neue Zürcher Zeitung». Weiterlesen
«Immer schneller und radikaler wird das öffentliche Leben in der Schweiz eingeschränkt», schreibt die NZZ. «Die Börse reagiert mit Panik auf die Entwicklungen der Corona-Krise.» Geht die Entwicklung nur noch bergab? Täglich und stündlich erwartet man noch schärfere Massnahmen. Weiterlesen
Es ist noch dunkel, bald geht die Sonne auf. Die Reiseversicherung knallt ihre Reklame mitten in den Psalm, den ich auf «You Tube» höre. Draussen tobt die Seuche – unhörbar, aber mit stiller Gewalt. Wie das Erdbeben den Tsunami treibt sie eine Angst-Welle vor sich her und verheert die Wirtschaft. Weiterlesen
Die «Quarantäne», wegen des Corona-Virus in aller Munde, leitet sich ab vom lateinischen Wort «quadraginta» (vierzig). «Eine um 1400 aufgekommene Reisesperre für seuchenverdächtige Ankömmlinge – Venedig verbot bereits 1374 die Hafeneinfahrt für pestverdächtige Schiffe – bezeichnete man in Italien als quaranta giorni.» (Wikipedia) Weiterlesen
Von der Rückkehr alter Werte
In den 60er Jahren haben wir gelächelt, wenn Mutter jedes Geschenkpapier aufbewahrte und jede Schnur zu Seite legte, weil man sie wieder einmal brauchen konnte. Je mehr wir verbrauchen, predigten wir ihr, desto mehr kann man produzieren. Desto billiger werden daher die Produkte. In der Zwischenzeit sind wir an die Grenzen dieses Wachstums gestossen und haben die Lebenshaltung der Vorkriegsgeneration wiederentdeckt. Weiterlesen
Ich versuche, Geschichten zu finden, die verstehbar machen, was das ist: Erlösung. Ich spüre – viel wichtiger ist die innere Gewissheit, dass Er da ist. Das kommt nicht durch Geschichten, das kommt an gewissen Punkten des Lebens – oft an Tiefpunkten, ganz unerwartet – wie am Karfreitag. Das werden dann Wendepunkte im Leben – wie Ostern. Dann stellt sich auch die Glaubensfreude ein. Weiterlesen
Bin ich religiös?
Mitte 30 kam die Religion in mein Leben zurück. Am Anfang stand nicht eine Erleuchtung oder Erweckung. Am Anfang stand eine «kognitive Dissonanz». So nennen Psychologen Widersprüche zwischen Verhalten und Bewusstsein, zwischen Gefühlen und Weltbild. Als moderner Mensch fühlte ich mich weit entfernt von Religion und Glaube. Allerdings, als meine Frau so viel auf Autobahnen unterwegs war, ertappte ich mich dabei, dass ich für sie betete. Irgendwann fiel mir das auf und ich fragte mich: Wie kann ich beten, wenn ich keinen Gott glaube? Oder: Wie kann ich ungläubig sein, wenn ich bete? In einem Brief erzählte ich davon: Weiterlesen
Der fortschrittlichste Impuls der mitteleuropäischen Politik der letzten Jahre ist nicht aus dem Handeln von Menschen, Gruppen oder Parteien erfolgt, wie fortschrittlich sich diese auch selber verstehen. Er kam von der Natur, von den Bäumen, vom Waldsterben. Weiterlesen
Je näher er dieser Stelle kommt, desto nervöser wird er. Er findet vieles aus seiner Zeit in diesem alten Text, darum fühlte er sich erst so angezogen. Und er hat eingewilligt, ihn zu lesen. Da ist das Gefühl, in eine falsche Richtung zu gehen. Da ist das Hin und Her: Soll man sich ängstigen, soll man es beschwichtigen? Da sind die Meldungen von fernen Katastrophen. Aber hat das Folgen bis zu uns? Weiterlesen
