Wenn es heiss ist, fahren wir mit dem Rad dem Fluss entlang zur Badestelle. Heute habe ich dort nach 40 Jahren ein altes Buch wieder gelesen. Eine Stelle habe ich angestrichen: „Sind sie gläubig?“ – „Nachts“. Weiterlesen
Im Lauf der Jahre ist mir deutlich geworden, dass meine Erlebnisse im Glauben eine Vorgeschichte haben, die in vorbewusste und vorsprachliche Zeit zurückreicht. Ich bin immer wieder auf solche Überreste einer «Archäologie» meines Glaubenslebens gestossen. Sie laden zum Ausgraben ein wie die Schätze versunkener Kulturen. Weiterlesen
Gibt es hinter all den verschiedenen Lebenswegen so etwas wie einen Weg des Lebens, eine Spur durch das Gestrüpp? Ein Pfad, der ans Ziel führt? Das müsste etwas anderes sein als die Trampelpfade der Psyche: jenes Verhalten, das wir gelernt haben und das wir immer wieder abspulen, so dass wir immer wieder in derselben Falle landen? Weiterlesen
Die Zeitungen berichteten von Kriegsvorbereitungen. Die letzte Friedensinitiative des UNO-Generalsekretärs vor Ablauf des Ultimatums ist ohne Ergebnis abgelaufen. Weiterlesen
Traumatische Erfahrung und der Weg zum Vertrauen
Mit Kirche und Religion wird man heute nicht gern belästigt. Die Themen, die in dem Büchlein angeschlagen werden, haben zunächst nichts mit Religion zu tun, eher mit Gewalt, Krieg, «ins Wasser gehen». Da ist die Religion noch unter ihrem Gegenteil verborgen, in der Behauptung einer anderen, besseren Welt. Weiterlesen
Gerade der Umweg ist für mich nötig, weil er auf einer Wahrheit insistiert, die ich nicht wahrhaben will, die ich aber für mein Leben brauche. Weiterlesen
Der Taufweg für Erwachsene
Es gibt in unserem Leben so etwas wie einen „Regisseur“, der uns begleitet, der bei den grossen Wendepunkten die Weichen stellt. Wir spüren es und wir wissen, es ist nicht unsere Vernunft, die das macht. Und doch ist es auch in uns wirksam, an unserem Leben.
In dieser Zeit las mir unsere kleine Tochter ein Märchen vor. Es berührte mich wie ein Traum. Es handelte davon, wie Quellen austrocknen, und wie der Mensch auf einer Reise zu den Quellen den Anschluss wieder finden kann. Dieses Märchen beschäftige mich lange. Und ich begriff, dass es von denselben Dingen handelte wie das Abendmahl. Weiterlesen
Hier ist Revolte nötig. Hier kann der junge Mensch nur wachsen, wenn er gegen Gott selber revoltiert und gegen den Vater, wenn er sich von der Religion überhaupt lossagt. So wird Pubertät lebbar – mit einem „pubertären Atheismus“. Keinesfalls ist es aber so, dass der Mensch überhaupt gegen Gott revoltieren müsste, um Mensch zu werden, um frei zu werden, wie es Hesse sieht, wenn er seinen Helden nach dem Bild Kains zeichnet. Weiterlesen
Über die Festtage wurde manche Flasche entkorkt. Sylvester war auch eine Begegnung mit Rausch und Drogen. Partydrogen werden heute im Abwasser der Grossstädte nachgewiesen. Die Kultur reagiert mit Einschränkungen und Rauchverbot. Unsere Kirchengemeinde suchte einen Weg zur Suchtprävention. Müsste eine Kirche nicht die Sehnsucht verstehen, die sich in der Sucht verbirgt? Was haben Rausch und Religion miteinander zu tun? Weiterlesen
