Einträge von petwin

Ein 38-Teiler

Ein TV-Sender bringt in der Karwoche einen Zehn-Teiler. Er bringt willkommene Abwechslung. Viele nutzen das Zuhause-Sein in der Corona-Krise und streamen ganze Folgen, Staffeln und Serien. Auch die Passion ist ein Drama mit Fortsetzungs-Geschichte. Auf Pilgerwegen und in Kreuzwegstationen wurden die Ereignisse in einer Abfolge betrachtet. Musik und Malerei haben alle Aspekte beleuchtet.

Blick auf die andere Seite

In der Karwoche ist alles dicht gedrängt. Ein ungeheuer dramatisches Geschehen rollt vor unseren Augen ab. In der Mitte steht der Satz: „Sieh da, der Mensch!“ So sagt Pilatus, als er Christus dem Volk präsentiert. „Sieh da, der Mensch!“ – Es ist tatsächlich nichts weniger als eine Auslegung dessen, was der Mensch ist, was sein […]

Toll, trunken, selig

Eine passionierte Geschichte „Passioniert“ ist ein altes Wort. Heute sagt man dafür „hingerissen, ekstatisch, feurig“. Andere Erklärungen aus dem Wörterbuch sind: „toll, trunken, dynamisch, selig, inständig, erfüllt, verzückt, ungezähmt, lebendig“. All das trifft auf die Passion Christi zu, dessen Leben vor 2000 Jahren in einem ungeheuer dramatischen Geschehen zu Ende ging.

Das letzte Wort der Bibel

„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ – so beginnt die Bibel. Und am Ende? Was sind die letzten Sätze der Bibel? Was hat so viel Gewicht wie die Schöpfung am Anfang?

Der Jubel der Gerechtfertigten

Apokalypse und jüngstes Gericht Der Jubel der Gerechtfertigten, den man in der Apokalypse hört, der ist bereits im ersten Testament zu finden. Lange haben sie gewartet, gelitten und „eingesteckt“. Alles haben sie Gott anvertraut, damit er endlich „aufsteht“ und sich als Richter erweist, dass er eingreift und Recht schafft.

Eine Theologie der Geschichte

Versöhnung für die Opfer der Geschichte Dritter Tag der Ausgangssperre. Draussen ist Frühling, die Blüten schiessen heraus, als ob die Büsche explodieren wollten. Die Regierung hat ältere Menschen wegen der Pandemie aufgefordert, das Haus nur für Einkäufe oder dringende Arztbesuche zu verlassen. Ich beschäftige mich mit Apokalypse. Ist das eine Beschäftigung für eine solche Zeit? […]

Die Apokalypse als «Schatten» des Evangeliums?

Bergpredigt und Apokalypse scheinen verschiedenen Welten anzugehören. Der Kontrast fällt sofort auf. Und das wird der Kirche oft zum Vorwurf gemacht: Sie vertritt eine Lehre voller Sanftheit, aber die Offenbarung steckt voller Gewalt. Da wird getötet, in die Hölle gestürzt, ins Feuer geworfen, da sind grausame Strafen.

Hell und Dunkel in der Bibel

Nähert man sich der Bibel von aussen, könnte man sagen: Sie zeigt den Menschen und seine Geschichte in einem hellen Bild und in einem dunkeln Bild. Das eine ist die Bergpredigt und ihr Ruf: «Liebet eure Feinde!». Das andere ist die Apokalypse mit ihrem Bild vom Endgericht.

Zuversicht als knappes Gut

«Das öffentliche Leben in der Schweiz kommt nahezu zum Stillstand», titelt der «Tages-Anzeiger» am 14. März 2020. «Jetzt kommt es auf uns alle an», schreibt die «Neue Zürcher Zeitung».

Apokalypse?

«Immer schneller und radikaler wird das öffentliche Leben in der Schweiz eingeschränkt», schreibt die NZZ. «Die Börse reagiert mit Panik auf die Entwicklungen der Corona-Krise.» Geht die Entwicklung nur noch bergab? Täglich und stündlich erwartet man noch schärfere Massnahmen.