Einträge von petwin

Sommergedanken

Der Sommer hat seinen eigenen Rhythmus. Wenn es draussen heiss ist, wenn alles unter einer heissen Mittagssonne liegt, zieht man sich gern ins kühle Zimmer zurück. Wer in den Süden gefahren ist, um auszuspannen, entdeckt die Siesta. Die Sonne dringt durch die Läden ins abgedunkelte Zimmer und erzeugt eine zauberhafte Stimmung.

Ferienlektüre

In den Ferien sucht man Entspannung. Nach ein paar Tagen erwacht die Neugier wieder. – Warum nicht eine Sage aus dem Altertum lesen?

Credo

Das halbierte Evangelium Alles was uns hindert, das Credo nachzusprechen, soll hier angesehen und weggeschafft (oder doch besprochen) werden.

Weder Herr noch Knecht

Die kirchliche Mission hat heute einen schlechten Ruf. Der Aufbau der europäischen Kolonialreiche im 16. (Kolonialismus) und im 19./20. Jahrhundert (Imperialismus) führte zu Ausbeutung und Unterdrückung der Lokalbevölkerung und zu kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den Kolonialmächten.

Sklaverei

Es ist eine erschütternde Erfahrung dieser Zeit, dass die Sklaverei, die man nach einer jahrhundertelangen Anstrengung für ausgerottet hielt, heute weltweit wieder im Vormarsch ist.

Leben. Würde.

Leben. Würde. Und wie wir von Gott reden. „So spricht Gott, der Herr – mit glühender Leidenschaft will ich reden!“ (Ez 36,5) Das kündigt Gott beim Propheten Ezechiel an. Sein Zorn ist erregt, er sieht, wie Unrecht geschieht und will einschreiten. In der Bibel begegnet uns immer wieder ein Gott voller Gefühle und Leidenschaft.

Das halbierte Evangelium

Auch im Glauben gibt es Modeströmungen. Auch in der kirchlichen Verkündigung gibt es Themen, die im Vordergrund stehen und Traditionen, die eher unbeachtet bleiben. Wenn aber der Zeitgeist umschlägt, geraten andere Überlieferungen ins Scheinwerferlicht. Oft sind es die Themen im Dunkeln, die die Zukunft prägen. Dort ist etwas zu lernen, was uns in der kommenden […]

Das Schönste und Tiefste

„Seltsam erscheint unsere Lage auf dieser Erde. Jeder von uns erscheint da unfreiwillig und ungebeten zu kurzem Aufenthalt, ohne zu wissen, warum und wozu. Im täglichen Leben fühlen wir nur, dass der Mensch um anderer willen da ist, solcher, die wir lieben, und zahlreicher anderer, ihm schicksalsverbundener Wesen.“ So schreibt Albert Einstein im Jahr 1932.

Die Aufgabe

Er gibt jedem eine Aufgabe. Und es ist nicht eine Aufgabe, bei der man sich verliert. Es ist eine Aufgabe, bei der man sich selber findet. Wer dieser Aufgabe folgt, findet sich selber auf diesem Weg. Und er verändert sich, er wächst an dieser Aufgabe.

„Ich gehe hin und komme zu euch.“

Das Leben ist oft so kompliziert. – Wenn Gott den Menschen schuf, konnte er nicht auch gleich eine Gebrauchsanweisung mitgeben? Die Geschichte der ganzen Menschheit läuft heute Gefahr, aus dem Ruder zu laufen. – Wenn Gott uns auf den Weg brachte, hätte er uns da nicht auch zeigen sollen, wo der Weg durchgeht?