Einträge von petwin

Wieder ins Reine kommen

Im Herbst beginnt die Wanderzeit. Viele zieht es in die Berge. Es ist ein schöner Moment, wenn man nach einem anstrengenden Aufstieg oben angekommen ist. Jetzt hat man es geschafft. Von jetzt an geht es nur noch geradeaus, und man geniesst den Blick, der weit in die Runde geht. Auch das Leben kennt eine solche […]

Vom Paradies

Wo alles herkommt – da muss eine wunderbare Quelle sein! Wo alles hingeht – unsere Intuition ahnt es schon. Es ist ein Ort der Sehnsucht, wo das Leben sich erfüllt – ein Ort, wo wir im Frieden zusammen leben.

Die inneren Kolonien

Im Zug habe ich Raabe gelesen, „Zum Wilden Mann“. Geschrieben in der Gründerzeit nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, als durch die französischen Reparationen viel Geld nach Deutschland floss. Das regte die Spekulation an. Es schuf schnelle Vermögen, eine ganze Blase von Neureichen. Bis diese Blase in der Krise von 1873 auch schon wieder platzte und […]

Das erste

Liebe ist das erste, was wir erfahren, als Kinder unserer Eltern. Und wenn wir sie vermissen, dann ist sie das erste, was wir vermissen. Liebe, ob wir sie erleben oder vermissen, ist etwas Zentrales. Sie ist ein allererstes Lebensbedürfnis.

Asketen und Geniesser

Herrscher und Verweigerer In den Herbstferien haben wir einen Ausflug nach Bamberg gemacht. Diese deutsche Stadt ist im Mittelalter gross geworden unter Bischöfen, die zugleich Fürsten waren. Prunkvolle Residenzen sind da zu sehen und ich fragte mich, wie das zusammen geht mit diesem Jesus von Nazareth, der in Bescheidenheit lebte. Wie war das möglich, in […]

Besuch in einer Freikirche

Die Methodistische Kirche feiert ihr 150 Jahr-Jubiläum. Ich besuche den Gottesdienst. Wenn das so ist, wie John Wesley sagte, dass Methodisten keine besonderen Leute sind, einfach Christen, die sich von Gott bewegen lassen, dann bin ich auch ein Methodist.

Freude an der Kirche

Die Kirche ist in die Defensive geraten. Und schlechte Stimmung macht sich breit. Immer wieder wird vorgerechnet, wie viele Menschen ihr den Rücken kehren. Kirchengebäude werden umgenutzt. Gemeinden werden fusioniert.

Vom Sommer zum Herbst

Nach dem Gewitter ist es kühler geworden. Die Hitzewelle ist vorbei. Im Quartier ist es an diesem Morgen noch ruhig. Die „Pöstler“ drehen ihre Runden. Ab und zu fährt ein Mann aus einer Tiefgarage zur Arbeit. Die wenigen Passanten grüssen sich. Viele Kinder sind auf dem Weg.

Ist Utopia eine Insel oder ein Kontinent?

Es ist wieder Ferienzeit. Es wird ruhig für die Daheim-Gebliebenen. Auch die Medien haben ihr „Sommer-Loch“. Manchmal wandelt sich das gesellschaftliche Klima. Und alles, was man macht, erhält ein anderes Gesicht. Neue Themen tauchen auf. Was bisher galt, hat plötzlich den Anstrich von „gestern“. So geschieht es auch in diesen Monaten.

Gott suchen

Das Fest Die Bibel erzählt von einem Fest in Jerusalem. Die Priester bereiteten alles vor. Sie bringen Gott Opfer dar. Sie denken: Wie kann ich vor Gott hinstehen? Ich habe vieles falsch gemacht. Es gibt Aufgaben, die ich noch nicht gelöst habe in meinem Leben. Ich spüre, wie viel ich Gott schuldig bin! – Da […]