Einträge von petwin

Ein fröhlicher Bettag

Gibt es einen fröhlichen Bettag? Erfunden worden ist er von der weltlichen Obrigkeit. Wenn eine Katastrophe über das Land hereinbrach, wenn Krieg oder Teuerung das Volk bedrohten, dann setze man einen Bettag an. Durch Busse und Umkehr sollte das Unglück abgewendet werden.

Rückkehr des Pöbels?

Mit dem Begriff „Volk“ sind in Politik und Religion wichtige Veränderungen vorgegangen. Ich würde mich nie getrauen, das Wort „Pöbel“ aus den 50er Jahren wieder hervor zu nehmen. Aber da und dort finde ich es in den Medien. Es taucht wieder auf, und mit ihm eine Geringschätzung des Volkes, weil es als Masse erfahren wird, […]

Als das Jahrtausend begann

Zum 20. Jahrestag von Nine Eleven Wie ein Fanal steht am Anfang des Millenniums der Anschlag von „Nine Eleven“. Als ob der Terror dem neuen Jahrtausend seinen Stempel aufdrücken wollte. Aber es war nicht der Terror allein. Ökologie und Ökonomie produzierten immer neue Schreckensmeldungen. In der Schweiz ist das Jahr 2001 mit Flugzeugabsturz, Unfall im […]

Wie ich damals versuchte, Gott zu erklären

Wir stehen kurz vor der Konfirmation – und haben das Wichtigste noch nicht angesprochen! Es ist auch nicht leicht zu vermitteln, ich weiss nicht, ob ihr so etwas von mir annehmt. Das ist der Glaube – Gott im Leben, die Mitte im persönlichen Leben. Das, worum wir all das machen, weshalb es Konfirmation und Kirche […]

Die innere Verarmung und Verhärtung

Im Prinzip ist es nichts Neues, nur das Auftauchen von Fremdenfeindlichkeit im Mittelstand, der sich bisher davon frei glaubte, auch in seinem liberalen und linken Spektrum, das bisher noch in einem Bewusstsein von Solidarität und Internationalismus gelebt hatte. Grund ist nicht Rassismus, sondern eine Begrenzung der Güter, eine Bedrohung der eigenen sozialen Situation, die plötzlich […]

Der Tod hat sich verändert

Unsere Kinder werden die Welt nicht mehr so erleben, wie wir das noch durften. Das hat mir lange am meisten zu schaffen gemacht. Es macht mir Angst, in die Zukunft zu gehen und die Kinder auf diesem Weg allein lassen zu müssen. Wer behütet sie? Auch der Tod hat sein Gesicht verändert. Alles ist unbekannt […]

War es das, was wir erwartet haben – oder kommt noch etwas?

Fukushima als «Erweckungserlebnis» Bei mir löste «Fukushima» auch eine Deblockierung aus, es erinnerte von den Folgen her an eine „Erweckung“, dass ich endlich tun und machen konnte, statt immer zu warten: «War es das, was wir erwartet haben – oder kommt noch etwas?»

«Es ist eingetroffen, was wir befürchtet haben.»

Zur Erinnerung an Fukushima «Im Katastrophengebiet gingen die Rettungsarbeiten trotz heftiger Nachbeben weiter. 100.000 Soldaten und Helfer aus aller Welt konnten vielerorts jedoch nur noch Tote bergen. Jetzt droht in Japan der Super-GAU – wer kann, verlässt Tokio.»