Einträge von petwin

Ein Trauer-Gottesdienst für ausgestorbene Arten?

Bald gedenkt man wieder der Toten. Am Ewigkeitssonntag werden Kerzen entzündet, Namen werden verlesen, Trauer erhält ihren Ort. Kann ich auch für unsere verstorbene Katze beten? Sie hat unsere Familie begleitet, sie war da, als die Kinder klein waren. Kann ich für all die Tiere beten, die gestorben sind, und da nicht nur Tiere sterben, […]

Ein Gebet für den ganzen Kosmos

Nach heftigem Regen und schwarzen Wolken ein Regenbogen. Er geht über die Kirche hin, alles strahlt in goldenem Licht. Ich möchte arbeiten, aber ich muss in den Regen hinaus, um ihn anzusehen.

Gefühl von Unwirklichkeit

Durch den Abschied bin ich aus der alten Welt herausgelöst, die neue ist noch nicht vorhanden. So bin ich empfänglich für alle möglichen Gefühle von Unwirklichkeit und Absurdität, wie es ein Blick in die Zeitungen ohnehin nahelegt mit ihren Bildern von Krieg und absichtsvoller Zerstörung. Dazu gehören Klimawandel und Artensterben, was nicht erledigt, aber von […]

Es ist in allen

„Siehe, das ist dein Sohn! Siehe, das ist deine Mutter!“ Maria und Johannes waren nicht verwandt. Aber „von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich.“ Die Geschichte will uns die Augen öffnen, uns lehren: Wir sind nicht allein. Andere sind noch da: Verwandte, Nicht-Verwandte, die Nachbarn mit den Kindern vom untern Stock, die […]

Entdeckungsfahrt

Wenn man Menschen fragt, wie sie zur Kirche gekommen sind, erinnern sie sich an Begegnungen. Sie erzählen von einem Menschen, der ihnen Eindruck machte. Oft sind es unspektakuläre Erlebnisse, aber es war mit Glauben verbunden. Es war eine innere Freiheit dabei. Es war so, dass sie das auch lernen wollten.

Tod und Gedenken

Die Zeitungsnotiz trägt den Titel: „Mit dem Liebling bis in den Tod vereint.“ Er handelt von einem Tier-Friedhof, wo sich jetzt auch Menschen neben ihren Haustieren begraben lassen können.

Ein Leben beginnt in unsicherer Zeit

Die Bibel erzählt von Moses. Seine Mutter wusste in ihrer Not nichts Besseres, als das Neugeborene in ein Kästchen zu stecken und es mit dem Nil stromabwärts zu schicken, in der Hoffnung, dass es so der Verfolgung entgehen werde.

Die Entscheidung

Im Traum finde ich in einer Buchhandlung eine bisher unbekannte Bibel-Übersetzung. Es gibt die Bibel in zwei Versionen: Sie stehen für Abspaltung und Gespaltenheit oder für Versöhnung und Heilung. Es ist, als ob ich mich entscheiden sollte: die Welt als Hölle oder in Gottes Hand.

Die Überlebende

  Nachts konnte ich nicht schlafen und stellte den Fernseher ein. Spät kam noch ein Film über den Völkermord in Ruanda. Ich erinnere mich, noch von meiner Arbeit im Journalismus her, die Gegend hiess „afrikanische Schweiz“, weil sie so grün war. Es war lange ein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungshilfe.