Schlagwortarchiv für: Der Weg

Es braucht nur einen Auslöser, eine bestimmte Begegnung, die Art, wie ein Mensch sich uns gegenüber benimmt, und es weckt alte Erinnerungen wieder auf an vergangene Zeiten. Und ohne dass wir es wollen, rutschen wir wieder zurück in jene Zeit. Da sind die Gefühle wieder, die wir damals hatten. Schon am Morgen beim Aufstehen überfallen sie uns. Und wir sehen an unserem Verhalten, dass wir eingeholt wurden von alten Mustern. Weiterlesen

Ich bin noch nicht gewohnt, von seinem Tod zu erzählen. Gestern war ein Besuch da, da habe ich Formulierungen erprobt. Bei seinem Tod habe ich etwas erfahren, was mich nicht traurig machte, sondern mir Mut und Lebensfreude gab, die Einsicht: Das ist mein Tod, darum ist es auch mein Leben. Weiterlesen

Karwoche. Ein grosser Anspruch. Kann ich mich dem stellen? Die Karwoche ist das Grösste im Kirchenjahr. Es ist das Allergrösste an Kunst und Frömmigkeit, was in dieser Zeit begegnet. Durch die Säkularisierung ist man aber auch freigestellt. Man kann die Zeit verbringen, ohne einen Gedanken an sie zu verwenden. Weiterlesen

Ich erinnerte mich in diesen Tagen an das Buch «Die Caine war ihr Schicksal», das ich in den frühen 60er Jahren als Jüngling gelesen hatte (vom Bücherbord der älteren Brüder). Es war eine Aufarbeitung von Erfahrungen aus dem 2. Weltkrieg, den ich nicht direkt, aber über solche literarischen Nachwirkungen erlebt habe. Im Zentrum des Films stand der Kapitän eines Kriegsschiffes, der Caine, der nach Ansicht seiner Offiziere, die Urteilkraft verloren hatte. Weiterlesen

Am Aschermittwoch gabelt sich der Weg. Hier muss ich mich entscheiden. Ich weiss, dass ich zurückbleiben werde. Petrus, mein Namensvetter, macht es vor, und ich bin ihm dankbar. Das ist der weniger anstrengende Weg. Weiterlesen

Petrus sitzt im Boot. Er ist mit den andern Jüngern hinausgefahren. Der See ist stürmisch. Einmal, als die Wellen ins Boot schlagen, fürchtet er um sein Leben. Aber das Boot gibt ihm Schutz, hier fühlt er sich einigermassen sicher. Weiterlesen

Der Weg in den Palast beschreibt den Weg ins Innere. Oder ist es das Äussere? Hier konvergiert der Weg ins Innere und der Weg ins Äussere. Das Ziel des Lebens kann auch im Innersten angesehen werden. Weiterlesen

Es ist eine alte Vorstellung, von den Seelenreisen der alten Schamanen bis zu den Bildern in der Bibel, dass es einen Weg zwischen Himmel und Erde geben müsse. Und der Berg, der von der Erde zum Himmel reicht und seinen Gipfel in den Wolken verhüllt, ist zu seinem Symbol geworden. Weiterlesen

«Er versprach den Himmel auf Erden…« Der Himmel, von dem die Rede ist, ist selten der astronomische Himmel, meist der Himmel der Wünsche und Ziele, deren Erfüllung in Aussicht gestellt wird. Wie man einen Berg hochsteigt, kann man die Himmelshöhe erklimmen Da ist ein Weg mit Stufen, eine Himmels-Leiter. Daran erinnert der Adventskalender mit seinen Törchen, die sich nach und nach öffnen. Weiterlesen

Moses steigt vom Berg. Bei sich trägt er die Gesetzestafeln, die Gott selbst beschriftet hat: so kann ein Volk in Wahrheit vor Gott leben und das Land wird zu einem «Gelobten Land», wo Menschen in Gerechtigkeit und Frieden zusammenleben. Josua gesellt sich zu ihm, sein späterer Nachfolger. Als sie schon fast in der Ebene angekommen sind, hören sie Geschrei aus dem Lager. «Es ist ein Kriegsgeschrei», sagt Josua. Aber ist es das Geschrei, das bei einer Niederlage erhoben wird? Oder ist es Geschrei von einem Sieg? Weiterlesen